Unsere Direktkandidatin zur Bundestagswahl

Kerstin Auerbach

Als Lehrerin an einer Förderschule ist Kerstin Auerbach jeden Tag mit Fragen nach Zugehörigkeit und Zusammenhalt konfrontiert. Dort heißt es, die unterschiedlichsten Voraussetzungen zu akzeptieren, voneinander zu lernen, Isolation zu überwinden, Kinder und Jugendliche stark zu machen. Für gute Bildungs- und Freizeitangebote, Chancengleichheit und gelingende Integration setzt sie sich auch im Ehrenamt ein, als Kreis- und Stadträtin in Burg, als Engagierte in der Begegnung mit Geflüchteten. Die ehemalige Kanutin weiß, dass gemeinsamer Sport Barrieren überwinden kann. Auch im Wahlkampf findet man sie nicht nur am Infostand – es geht ins Schwimmbad oder auf den Fußballplatz. Zum Thema wird damit auch der Erhalt von Sportstätten und anderen kulturellen Einrichtungen im Jerichower Land, die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit und der Zusammenhalt in ländlichen Regionen. Dafür macht sich Kerstin Auerbach stark – sie weiß, wie viel man gemeinsam erreichen kann.

 
 

DIE LINKE ist gut aufgestellt für den Direktwahlkampf zum Bundestag

Am Samstag, den 11.02., nominierte DIE LINKE im Bundestagswahlkreis 67 Börde-Jerichower Land  ihre Direktkandidatin zur Wahl im September. Die zuvor von den beiden Kreisverbänden gewählten Vertreter trafen sich im Burger Jugendklub in der Leo-Tolstoi-Straße.

Einleitend hatte Frau Dr. Rosemarie Hein (MdB) in ihrem Beitrag einen Rückblick auf die zu Ende gehende Wahlperiode und einen Ausblick auf die Aufgaben der nächsten Jahre gegeben und somit die Grundlage für eine angeregte Diskussion gelegt. Schwerpunkte dabei waren das Ringen der LINKEN für mehr Personal in Bildung, Pflege und Gesundheit, für bezahlbares Wohnen und für ein den Lebensstandard sicherndes Rentenniveau in ost wie west.

Der Diskussion folgte dann die Wahl des Direktkandidaten, wobei die LINKEN in diesem Fall die Qual der Wahl hatten. Gleich 3 Kandidaten standen auf der Liste. Schließlich setzte sich die Burgerin Kerstin Auerbach mit 77,8% der Stimmen durch. In Burg und dem Jerichower Land ist die ausgebildete Lehrerin und Förderschulpädagogin  schon aus ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit im Stadtrat und Kreistag bekannt. Mit dem Landkreis Börde verbindet die Hobbywassersportlerin viele schöne Erinnerungen an sportliche Wettkämpfe. Nun will sie in den Wettkampf um das Direktmandat für den Bundestag ziehen. Eines ihrer Schwerpunktthemen soll die Bildung sein, was sich aus ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn ergibt. Für Kerstin Auerbach ist aber nicht nur das Setzen von Themen wichtig, sondern sie will vor allem zuhören, was die Wähler von ihr erwarten und so „mit ihnen auf gleicher Augenhöhe ins Gespräch zu kommen“.

Nach der Wahl versicherte Versammlungsleiter Klaus Czernitzki, Kreisvorsitzender in der Börde, dass die Mitglieder aus Börde und Jerichower Land ihrer Direktkandidatin im Wahlkampf fest zur Seite stehen und gemeinsam etwas bewegen wollen.

 

Einige Bilder von der Vertreterversammlung am 11. Februar