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Kandidatin für Landratswahl nominiert.

Parteitag folgt Vorschlag des Kreisvorstandes

 Doreen Hildebrandt ist LINKE Kandidatin zur Wahl einer Landrätin am 18.März 2018

Weihnachtlich geschmückt war der Tagungsort, Weihnachtsgebäck und Kerzen auf den Tischen, jeder Teilnehmer fand einen Schokoladenweihnachtsmann auf seinem Platz, doch die Diskussion auf dem Parteitag der LINKEN war dann doch sachlich, ernst und politisch.

Kreistagsfraktionsvorsitzende Gudrun Tiedge zog Bilanz der Kreistagsarbeit und blickte zurück u.a. auf die Diskussion im Kulturkonvent, mit dessen Ergebnnis eine Privatisierung von Kultureinrichtungen erst einmal nicht auf der Tagesordnung steht.

Der LINKE Landesvorsitzende Andreas Höppner, der als Gast teilnahm, zog in seinem Beitrag noch einmal ein Resümee zur Bundestagswahl, bevor auf die Rolle der LINKEN in den Kommunen einging. Dabei drückte er seine Unterstützung für Doreen Hildebrandt aus, die auf Landesebene auch seine Stellvertreterin ist. Er verwies darauf dass es bereits 2 LINKE Landrätinnen) in Sachsen Anhalt (Wittenberg und  Mansfeld Südharz ) gibt, die erfolgreich agieren.

Doreen Hildebrandt  konstatierte in Ihrer Vorstellung, dass wir heute in einer Ellenbogengesellschaft leben und auch wenn Sie dann Landrätin ist, nicht über Nacht die absolute soziale Gerechtigkeit  im Bördekreis entstehen wird.

Ihr Ziel ist aber ein lebenswerter Bördekreis in dem Jede und Jeder unabhängig von seinem Vermögen an Bildung, Kultur und Vereinsleben teilhaben kann.
Zitat: „In unseren Städten und Gemeinden muss das Leben lebenswert bleiben, um Familien nicht zur Abwanderung in Gegenden mit besserer Infrastruktur, moderneren Schulen und besserer ärztlicher Versorgung zu zwingen.“

 

Konkret untersetzt hat sie es dann mit einigen Schwerpunkten. U.a. will Doreen Hildebrandt als Landrätin für eine Autobahnfeuerwehr werben.

Zitat: Immer wenn auf der A2 oder der A14 ein Verkehrsunfall passiert, rücken unsere freiwilligen Feuerwehren aus den anliegenden Gemeinden aus, um zu helfen. Das ist eine lebensgefährliche Belastung, die über das übliche Maß deutlich hinaus geht. Es gibt doch eine Autobahnpolizei, eine Autobahnstraßenmeisterei – warum nicht also auch eine Autobahnfeuerwehr? Als Landrätin will ich mich dafür einsetzen, dass solch eine Berufsfeuerwehr gegründet wird und damit unsere freiwilligen Helfer entlastet werden.

 

Auch die Gesundheitsversorgung sieht sie im Landkreis zum Teil als prekär an. So sagte sie zur Situation in Wolmirstedt: „…aber der Gipfel bleibt die ärztliche Versorgung in Wolmirstedt. Seit dem Lippenbekenntnis, dass aus dem ehemaligen Krankenhausgebäude nach der Privatisierung des Kreiskrankenhauses Ohrekreis, ein Ärztehaus gemacht werden soll, hat sich nichts getan. Nun, knapp 10 Jahre später, wird eine Nachnutzung des Gebäudes durch Einkaufsmärkte geplant. Das ist ein Hohn, auch wenn die Volksstimme am 05.12.17 die Grundsteinlegung für eine neue Arztpraxis in Wolmirstedt vermelden durfte.“

 Zitat zum Thema Kultur: „Zu einem lebenswerten Landkreis gehört auch ein ausgewogenes Maß an Kultur. Die Möglichkeit, ein Musikinstrument zu lernen, sich mit Geschichte zu beschäftigen oder ein gutes Buch zu lesen, muss für alle Menschen erschwinglich sein. Hier Kosten zu sparen oder gar Bildungseinrichtungen wie die Kreisvolkshochschule, Musikschulen oder Bibliotheken privatwirtschaftlich zu betreiben, wäre der falsche Weg“.

  

Doreen Hildebrandt überzeugte die Genossen mit Ihrer Vorstellung. Hildebrandt ist aber auch bei allen bereits als eine sachliche und freundliche Politikerin anerkannt.

Das spiegelte sich dann auch im Wahlergebnis wieder. Alle 41 abgegebenen Stimmen haben sich für Doreen Hildebrandt ausgesprochen.

Mit den Glückwünschen des Kreisvorsitzenden  und dem Blumenstrauß überreichte

Klaus Czernitzki auch ein Hufeisen als Glücksbringer mit den Worten: 
„Wir wünschen dir und deiner Familie persönlich viel Glück, dann auch deine Familie wirst du im Wahlkampf brauchen. Ein Hufeisen soll ja nicht nur unverwundbar machen sondern auch böse Geister und Hexen vertreiben und sogar Naturkatastrophen abwenden können und wenn das im Wahlkampf  passieren sollte, wäre es ein schöner Nebeneffekt.“


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