Aktueller Basisbrief
Zur Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Wolmirstedt
am Dienstag, den 7. April 2026 um 18:00 Uhr
im Bootshaus vom Sportclub Kanu Rogätz
Steinortstraße 38,
39326 Rogätz
laden wir rechtherzlich alle Genoss*innen
und Interessierte ein.
Link zum Download der Einladung
Wer ich bin
1992 geboren und aufgewachsen im Bördekreis, in dem wunderschönen zweitausend Seelendorf Rogätz an der Elbe, haben mich die grünen Elbauen und das familiäre Dorf Gefühl früh geprägt. Als Leistungssportlerin im ortsansässigen Kanuverein und mit dem Amt der Blütenkönigin, habe ich meine Gemeinde schon in frühen Jahren gerne repräsentiert.
Ob das Paddeln auf der Elbe, das Theaterspielen im Holzhaustheater Zielitz oder das Singen im Schulchor - dank ehrenamtlicher Erwachsener, betreuter Jugendclubs und kleiner Klassengrößen konnte ich mich frei entfalten und meinen Heimatort so lieben lernen, dass ich mich heute mit meinen Hunden, Katzen und Pflegetauben fest in Rogätz niedergelassen habe. Als studierte Sozialarbeiterin und Teamleiterin arbeite ich in einer Familien-Kind-Einrichtung in Magdeburg, engagiere mich noch immer im Kanu Verein, bin aktiv in der Stadttaubenhilfe Magdeburg, dem Netzwerk gegen Kinderarmut und unterstütze die Linke als stellvertretende Kreisvorsitzende im Bördekreis, sowie als Vorsitzende im Ortsverband Wolmirstedt.
Neuer Basisvorstand gewählt
(v.l.n.r. MdB David Schliesing, Vanessa Mertens, Sebastian Streblow)
Am 18. November 2025,
haben wir, in gewohnt, gemütlicher Zusammenkunft, einen neuen Vorstand für den Ortsverband gewählt.
Uns war wichtig, mit Blick auf zukünftige Aufgaben und Hürden, etwas frischen Wind reinzubringen.
Ein recht herzliches Dankeschön von uns allen,
gilt Michael Lautner und seiner Vertretung Kristin Heiß,
die als Vorstand jahrelanges, zuverlässige Engagement erbracht haben.
Wir freuen uns auf weitere Jahre der gemeinsamen Arbeit!
Zum neuen Vorstandsposten beglückwünschen wir Vanessa Mertens
und
ihre Vertretung Sebastian Streblow.
"Liebe Genossinnen*Genossen, liebe Interessierte,
ich bin immer noch bewegt von dem Vertrauen, das ihr mir bei der Wahl entgegengebracht habt.
Dass ich, noch nicht einmal ein Jahr nach meinem Eintritt in die Linke, einstimmig in den Vorstand unseres Ortsverbandes Wolmirstedt gewählt wurde, bedeutet mir unglaublich viel.
Vielen Dank für dieses starke Zeichen des Zusammenhalts und der Ermutigung.
Als Sozialarbeiterin und Teamleiterin begegnen mir täglich Menschen mit ihren Sorgen, Unsicherheiten, aber auch mit ihren individuellen Stärken und Hoffnungen.
Diese Erfahrungen prägen mich und ich möchte sie in meiner neuen Aufgabe einbringen: als jemand, die zuhört, unterstützt, verbindet und Räume schafft,
in denen sich Menschen sicher und willkommen fühlen.
Mir liegt besonders viel daran, neue Mitglieder gut aufzunehmen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, nicht nur Teil einer Partei zu sein, sondern wirklich anzukommen,
mit allem, was jede*r individuell mitbringt.
Das warme Willkommen, das ich selbst Anfang dieses Jahres erfahren habe, möchte ich unbedingt weitergeben.
Gemeinsam möchte ich mit euch dafür sorgen, dass unser Ortsverband nicht nur ein organisatorischer Rahmen ist, sondern ein Ort,
an dem Solidarität spürbar wird und politische Haltung lebendig ist. Eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig stärkt und ermutigt.
Wir teilen eine Vision:
Eine Welt, in der kein Kind in Armut leben muss.
In der Menschen in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben können.
In der Klimaschutz Priorität hat, Wohnraum bezahlbar bleibt und Gesundheit keine Frage des Geldbeutels ist.
Eine Welt, in der wir dem Rechtsruck mutig und entschlossen entgegentreten.
Diese Werte möchte ich mit voller Kraft in unserem Ortsverband, in der Börde und in ganz Sachsen-Anhalt vertreten.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch zu wachsen, zu gestalten und viele neue solidarische Menschen in unserer Mitte begrüßen zu dürfen.
Eure Vanessa"
3.10.2024 Große Friedensdemo in Berlin
Nein zu Krieg und Hochrüstung!
Ja zu Frieden und Internationaler Solidarität
Keine neue Raketenstationierung in Deutschland
Wir rufen alle auf, mit uns gemeinsam Druck zu machen: für soziale Gerechtigkeit und Solidarität, für Klimagerechtigkeit und Frieden.
Vom 341. Friedensweg
Sonntag, 06. Februar 2022, 14 Uhr,
Dieses Mal wurde Wolmirstedt als Ort des Friedensweges gewählt.
Dem Aufruf folgten etwas über 40 Teilnehmende. Friedrich Rabe ging auf die Vorgeschichte de Ukraine-Konfliktes ein. Mit vereinfachten Darstellungen und Drohgebärden ist dem Konflikt nicht beizukommen. In den weiteren Ausführungen stellte er den Schutz des Lebens in den Mittelpunkt. Dabei schlug er die Brücke von der Friedens- und Sozialpolitik zur Umweltpolitik.
Michael Lautner schilderte das vergebliche Bemühen der Kommunalpolitik um den Erhalt des inzwischen geschlossenen Wolmirstedter Krankenhauses. Die Rednerin Heidrun Wehde hat ihren Töchtern dort noch das Leben geschenkt. Sie lobte die damalige familiäre Atmosphäre und die menschliche Nähe in diesem Haus. Schnell wurden aus der Region weitere Beispiele für geschlossene Krankenhäuser geliefert. In den ländlichen Gegenden werden die Wege zur medizinischen Erstversorgung immer länger, was dem Gebot eines schnellen Handelns in medizinischen Notfällen entgegen wirkt. Vielfach fehlt es den medizinischen Einrichtungen an Personal, was sich gerade in der gegenwärtigen Pandemie zeigt. Die gleiche fiskalische Kosten-Nutzen-Gesamtrechnung wie bei den Ausgaben für Gesundheit und Soziales wünschen wir uns beim Militär.
Die Wanderung führte u. a. auf der Friedensstraße zu jener Stelle, wo sich einst das Krankenhaus befand. Am Flüsschen Ohre entlang ging es weitere auf die Schlossdomäne, die schon mehrmals Ort von Aktivitäten der Bürgerinitiative war.
Im Windschatten des historischen Gemäuers der Schlosskapelle gab es ein Picknick. Dabei wurde die Zeit bis zum Beginn der Führung durch die Sonderausstellung „13. April 1945 - Der gestrandete Zug von Farsleben" überbrückt.





