Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Neuer Kreisvorstand gewählt

Auf dem Kreisparteitag am 26. Oktober wählten die Genossinnen und Genossen einen neuen Kreisvorstand. Als Vorsitzender ist Klaus Czernitzki wieder gewählt. Seine Stellvertreterinnen sind Doreen Hildebrandt und Gudrun Tiedge. Als Schatzmeister wurde Wilfried Futh gewählt.

Mehr zur Wahl des Kreisvorstandes  hier....   ​​​​​​​

Hockend: Judith Linde-Kleiner (links) und Doreen Hildebrandt - v.l.n.r.: Wolfgang Karoske,Wilfried Futh, Jürgen Ost, Petra Hort, Silke Wolf, Dirk Dietz, Heidemarie Fischer, Gudrun Tiedge, Klaus Czernitzki, Guido Henke. - Es fehlen Heidemarie Nielebock un dMichael Lautner

 

Für gerechte Bezahlung im Gesundheitswesen

Am Freitag, 08.09. 2019 rief verdi zum Streik im AMEOS Krankenhaus auf. An allen Standorten in Sachsen Anhalt mit Ausnahme von Halberstadt, wurde gestreikt, so auch in Haldensleben. 

Pünktlich 6.00 Uhr trafen sich die ersten Mitarbeiterinnen  des AMEO’S Krankenhauses  Haldensleben zum Streik. Von der ersten Minute an dabei auch Genossen der LINKEN , wie MdL Guido Henke und sein Mitarbeiter Klaus Czernitzki. Beide sind auch Mitglied des Stadtrates und des Kreistages und haben schon im Jahr 2006 aktiv eine Bürgerinitiative gegen die Privatisierung des Kreiskrankenhauses unterstützt. Seitdem sind sie auch beim Stammpersonal bekannt und unterstützten die Mitarbeiterinnen schon in diversen Arbeitskämpfen.

Gegen 8.00 setzte sich der Demozug vom AMEOS Haldensleben in Richtung Streiklokal Bahnhofshotel in Bewegung. Auf dem ca. 2,5 km langen Weg wurden die Streikenden von Polizeifahrzeugen begleitet, die die Sicherheit der Aktiven gewährleisteten. 
Nach einer Kaffepause zogen die mehr als 80 Streikenden weiter durch die Innenstadt von Haldensleben zum Marktplatz vor das Rathaus. Die staunende Bevölkerung in der Kreisstadt war voller Zuspruch und unterstützenden Gesten.

Auf der Kundgebung auf dem Marktplatz sprach dann auch Guido Henke zu den Mitarbeiterinnen, versicherte ihnen die Unterstützung der LINKEN auf allen Ebenen  und forderte die Mitarbeiterinnen auf, im Arbeitskampf nicht nachzulassen bevor ihre Ziele erreicht sind.

Den Brief der Geschäftsführung, der am Vortag viele Mitarbeiterinnen mit seinen Drohungen erreicht hatte, kritisierte Guido Henke unter starkem Beifall aufs Schärfste. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto wurde die Versammlung aufgelöst und die Teilnehmerinnen gingen zum Essen zurück ins Streikbüro.


 

Weltfriedenstag 1. September

Anlässlich des Weltfriedenstages  und dem 80. Jahrestag des Ausbruchs des 2. Weltkrieges organisierte die Linksjugend Börde in Oschersleben ein Fussballturnier. Unter dem Namen "Stolpersteinturnier" startete das Turnier am 31.08.2019 auf dem Sportplatz  des VfB Oschersleben. 5 Mannschaften, die den Zweck des Turnieres unterstützten, darunter eine Mannschaft bestehend aus Migranten, fanden sich zum Anpfiff um 11.00 Uhr ein. Anliegen der Veranstaltung neben dem sportlichen Faktor war, für die Verlegung eines Stolpersteines in Oschersleben genügend Spenden zu sammeln.

Auch die Genossen der LINKEN beteiligten sich gern an dieser Aktion. so kamen größere Spenden von den LAndtagsabgeordneten Guido Henke (im Bild) und Doreen Hildebrandt. Weitere GenossInnen aber auch parteilose Bürgerinnen und Bürger haben sich dem Spendenaufruf angeschlossen, so dass am Ende 500 Euro zusammen kamen.

Sportlich war es an diesem heissen Tag auch ein Erfolg.  Die Migranten belegten Platz eins die Linksjugend den dritten Platz.

Inzwischen kam es zur Spendenübergabe. Der Pressebericht in der Volksstimme Oschersleben (vom 9. September) setzte zwar andere Schwerpunkte und nicht den Stolpersteincup in den Mittelpunkt, erwähnte ihn aber zumindest am Ende. 

Friedensweg der BI Offene Heide

Auch DIE LINKE Börde hat aktive Mitglieder in der Bürgerinitiative OFFENe HEIDe. Somit sind wir natürlich auf den monatlichen Friedenswegen, wie auch am 1.September 2019, präsent. 

Der Eröffnungsbeitrag vor 40 Teilnehmer*innen des 315. Friedensweges beleuchtete das Geschehen um den Kriegsbeginn am 1. September vor 80 Jahren. Den Willen Hitlers den Krieg mit Polen zu beginnen, den Stuka-Angriff auf die polnische Stadt Wielun und den Fliegerführer Generalmajor Wolfram Freiherr von Richthofen. Um dabei einen Exkurs in die Praxis der Bundeswehr und ihrer Traditionspflege mit historischen Vorbildern, am Beispiel des taktischen Tornado Luftwaffengeschwaders „Immelmann“ zu machen. Die abschließende mahnende Erinnerung im Text: „Eine nahezu 100-jährige imperialistische Kontinuität der deutschen Geschichte fand in Hitler ihren Höhepunkt. Der Zweite Weltkrieg war Hitlers Krieg. Und er war der Krieg des deutschen Volkes, das sich von Hitler zum Komplizen machen ließ.“ Zum Eröffnungsbeitrag
Bernd Luge erinnerte an die Geschichte des Missbrauches der Colbitz-Letzlinger Heide als Ort der Waffenentwicklung, Waffenerprobung und Kriegsübung, beginnend mit dem Schießplatz Tangerhütte der Firma Gruson 1888. Vom Erlass zur Errichtung des Versuchsplatzes vom 8. Dezember 1934 bis zur Errichtung der Heeresversuchsstelle Hillersleben und dem ersten Schuss verging kein halbes Jahr. Ziel war die Erprobung von Artilleriewaffen und Bunkeranlagen. Nördlich von Hillersleben II gab es ein Kriegsgefangenlager, bis zu 2000 Menschen wurden hier für den Einsatz in der Heeresversuchsstelle herangezogen. Im Krieg arbeiteten bis 4000 Wissenschaftler, Ingenieure, Facharbeiter in Hillersleben, auch an der Entwicklung neuer Waffensysteme. Von zu wenigen gab es ein "Nein" zu Rüstung, Kriegsproduktion und Krieg. Auch die heutige Rüstung und die Auslandeinsätze erinnern an die Worte von Paul Celan "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland". Bernd Luge ergänzte: „Alle die hier bisher geübt haben, haben verloren“.
Ingrid Voss, Jahrgang 1936, sprach als betroffene über ihre Erinnerungen an ihre Kindheit, die mit Krieg und Flucht verbunden waren. Als Tochter eines Küsters und Lehrers lebte sie in Wohlynien. Hier begann die Flucht ihrer Familie in direkter Folge des Hitler-Stalin Paktes vom 17.9.39 und endete in Mecklenburg-Vorpommern. Sie mahnte: „Es sollen alle Menschen zu Hause in Frieden leben können und nicht zur Flucht gezwungen sein!"
Im Anschluss an die Kundgebung wurde das Dorfmuseum im Kornhaus besucht. Dort waren wir zum 155. Friedensweg im Jahr 2006 das letzte Mal. Dort gab es auch das traditionelle Picknick. Wegen der fortgeschrittenen Zeit gab es zum Abschluss nur eine kurze Wanderung durch den Ortsteil.
Volksstimme 1.9.2019 "Flieger beschossen Wieluner Hospital"
 

Tag der Befreiung

8. Mai in Haldensleben

Wie auch in Hadmersleben und Wolmirstedt gedachten die Genossinnen und Genossen in der Kreisstadt Haldensleben den Millionen Opfern von Faschismus und Krieg. Am Denkmal für  die "Opfer des Faschismus" und auf dem "Friedhof der Sowjetsoldaten" wurden Blumengestecke niederfgelegt. Anlass des Gedenkens war der 74. Jahrestag der Beendigung des 2. Weltkrieges und damit de rBefreiung Deutschlands vom Hitlerfaschismus.

Für ein Europa des Friedens statt einer EU der Aufrüstung

Die Ostermärsche 2019 fallen in eine Zeit der weltweiten Aufrüstung. In der EU wird angestrebt, die Rüstungsausgaben auf 2% des Bruttoinlandsproduktes anzuheben, in Deutschland wurden sie in den letzten Jahren um gut ein Drittel aufgestockt, eine weitere Erhöhung wird diskutiert.

Mit Drohnen und KI Forschung werden die Mittel für automatisierte Kriegsführung ausgebaut. Gleichzeitig fällt mit der Kündigung des INF Vertrages durch die USA ein wichtiger Baustein der internationalen Regeln für Atomwaffen weg. Ein neues atomares Wettrüsten droht.

DIE LINKE in der Börde sieht diese Entwicklung mit Sorge und ruft mit Nachdruck zur Teilnahme am diesjährigen Ostermarsch in Colbitz auf.

Wir treten ein für ein Europa des Friedens und der Abrüstung. Das Geld sollte für Bildung und soziale Gerechtigkeit ausgegeben werden, nicht für Panzer und Bomben. Waffen schaffen keinen Frieden. Wir müssen den Trend zur Militarisierung stoppen!

DIE LINKE. Börde wird deshalb am Ostermontag, 22. April, am Ostermarsch in Colbitz teilnehmen. Aufgerufen hat hierzu die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe unter dem Titel „Krieg zerstört Lebenswelt“.  Der Aufruf wurde inzwischen u.a. vom DGB, der evangelischen Kirche Mitteldeutschland und der LINKEN unterschrieben. Er thematisiert nicht nur die direkte Gefahr für Menschenleben sondern auch die Zerstörung von Natur und Umwelt als Lebensgrundlage der Menschen.

DIE LINKE fordert den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag, ein Verbot von Rüstungsexporten und eine konsequente Orientierung auf zivile Konfliktlösung.

Die Erfahrung zeigt: Fast jede Waffe findet ihren Krieg. Wir dürfen uns nicht weiter an diesem Geschäft mit dem Tod beteiligen. Zuzulassen, dass amerikanische Atomwaffen auf deutschem Boden stationiert werden, widerspricht jeder Vernunft.

Offizieller Start für den Ostermarsch ist Ostermontag symbolisch Fünf vor Zwölf im Colbitzer Volkshausgarten. Für die  Anreise aus der Umgebung gibt es einen Autocorso ab Magdeburg und eine Fahrradtour mit dem ADFC, beides einem Halt in Wolmirstedt.

Kreisparteitag in Vorbereitung der Wahlen 2019

Eine starke Linke für einen sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Landkreis Börde

Unsere Spitzenkandidaten für die Wahlbereiche v.l.n.r.: Gudrun Tiedge, Silke Wolf, Dirk Dietz, Ronald Heinhaupt, Guido Henke, Petra Hort, Prof. Dr. Volker Lüderitz, Heidemarie Nielebock, Doreen Hildebrandt, Klaus Czernitzki, Ulrich Hoppe

Am 2. März 2019 trafen sich die Genossen in Haldensleben zum Kreisparteitag um die Listen für die Wahl zum Kreistag aufzustellen. Auch das Wahlprogramm wurde diskutiert und mit einer Enthaltung von der Versammlung beschlossen. Lesen Sie demnächst mehr hier.

„Europa braucht eine starke Stimme für ostdeutsche Interessen“ -

(Auf dem Foto von links) Monika Hohmann (MdL), André Lüderitz (Ersatzdelegierter), Michael Körtge (Delegierter), Klaus Czernitzki (Börde-Kreischef), Doreen Hildebrandt, Evelyn Edler, Michael Benecke (alle drei Delegierte), Gudrun Tiedge, Inge Lande (beide Ersatzdelegierte) und Jan Korte (MdB).

Jan Korte (MdB) stimmt Harzer und Börde-LINKE auf engagierten Europawahlkampf ein  

Harzkreis/Bördekreis. DIE LINKE nimmt weiter Kurs auf die Europawahl am 26. Mai. Dazu kamen kürzlich die Vertreter der Kreisverbände Harz und Börde in Halberstadt zusammen und wählten ihre Delegierten und Ersatzdelegierten für den LINKEN-Europaparteitag Ende Februar in Bonn.

Als Delegierte wurden gewählt: Evelyn Edler, Michael Körtge (beide Harzkreis), Doreen Hildebrandt und Michael Benecke (beide Bördekreis). Als Ersatzdelegierte fungieren Inge Lande, André Lüderitz (beide Harzkreis) sowie Gudrun Tiedge und Gabriel Rücker (beide Bördekreis). Zu den ersten Gratulanten gehörten Landtagsmitglied Monika Hohmann, Börde-Kreischef Klaus Czernitzki und der Bundestagsabgeordnete Jan Korte.

Korte, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion im Bundestag, kam direkt von der Fraktionsklausur in Berlin in den Harz und stimmte die Parteibasis aus Harz und Börde auf einen engagierten Wahlkampf zur Kommunal- und Europawahl am 26. Mai ein. „Das Europaparlament braucht eine starke Interessenvertretung Ostdeutschlands. Diesen Auftrag kann einzig DIE LINKE glaubwürdig erfüllen“, zeigt sich der Linkspolitiker überzeugt. „Wir wollen in Europa für die Wiederherstellung des Sozialstaates kämpfen, es muss wieder der Grundsatz gelten, dass es unsere Kinder einmal besser haben werden.“

„Im 30. Jahr des Mauerfalls ist es ein gesellschaftlicher Skandal, dass selbst die nach 1990 geborenen heute 20 bis 30-jährigen Sachsen-Anhalter noch immer ein bis zu einem Drittel geringeres Einkommen für die gleiche Arbeit erhalten als die Gleichaltrigen wenige Kilometer weiter in Niedersachsen.“ Die soziale Spaltung, ein konsequentes Nein zur EU-Aufrüstungsspirale und die Überwindung der anhaltenden Benachteiligung Ostdeutscher, ihrer Biografien und Lebensleistung, dies seien die zentralen Fragen unserer Zeit, gab sich Korte unter dem Applaus der LINKEN-Basis kämpferisch.

 


 

3. Tagung 6. Kreisparteitag

Im gut gefüllten Roten Saal auf der Burg Wanzleben trafen sich am Samstag, 17.11.2018, sich die Mitglieder der LINKEN zum Parteitag um den Wahlkampf einzuläuten. Dazu geladen waren auch parteilose Sympathisanten, von denen sich auch einige auf der Tagung zu Wort meldeten.

Gemeinsam diskutierten sie einen vom Kreisvorstand vorgelegten Beschluss den der Kreisvorstand im Entwurf vorlegte.

Zuvor eröffnete der Ortsbürgermeister Tino Bauer, der für DIE LINKE auch im Stadtrat tätig ist, mit einem Grußwort die Tagung. In seiner anschließenden Rede ging der Kreisvorsitzende, Klaus Czernitzki, zuerst darauf ein, dass zeitgleich mit den Wahlen zu den Räten in den Städten und Gemeinden auch die Wahlen zum Europäischen Parlament stattfinden werden. Dabei betonte er, dass DIE LINKEN für eine Europäische Union sind und verband das mit dem aber „demokratischer, sozialer, ökologischer und friedlicher.“

Nachdem die Sitzungsteilnehmer auch den Beschlussentwurf vorgestellt bekamen, schloss sich eine lange und konstruktive Diskussion an. Darin bekräftigten die Rednerinnen, zu denen auch die ehemaligen Bürgermeisterinnen, Petra Hort (Wanzleben) und Silke Wolf (Oebisfelde-Weferlingen) gehörten, die Schwerpunkte aus dem Beschluss und unterstützten diese mit konkreten Vorstellungen. In ihren Beiträgen ging es insbesondere um die Frage des Umgangs mit kommunalen Betrieben. Auch die Rückübertragung des AMEOS Krankenhauses in öffentliche Hand sollte ein Thema für DIE LINKE sein, wenn unter den jetzigen Verhältnissen der Landkreis seiner gesellschaftlichen Aufgabe  für die Gesundheitsversorgung nicht ausreichend gerecht werden kann.

Zum Thema Straßenausbaubeiträge berichtete Guido Henke aus dem Landtag, dass dort zwar ein Gesetzentwurf der LINKEN zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge inkl. Finanzierungsmöglichkeiten vorliegt, die Behandlung im Parlament aber noch dauern wird. So bleibt auf kommunaler Ebene derzeit nichts anderes, als auf aktueller Gesetzesgrundlage auch Straßenausbaubeiträge zu erheben, wenn dann noch gebaut werden soll.
Mit einigen kleinen Änderungen wurde dann der Beschluss einstimmig verabschiedet. Ere dient nun zur Vorbereitung des LINKEN Wahlprogramms.
Ab der Mittagspause standen die Formalitäten der Wahlen von Delegierten zu Landesparteitag auf der Tagesordnung. Gewählt wurden: Judith Linde Kleiner, Heidemarie Fischer und Gudrun Tiedge sowie Guido Henke, Gabriel Rücker und Jürgen Ohst.
Weiterhin wurden noch 10 Vertreter/ -innen gewählt die den Kreisverband auf einer gemeinsamen Tagung mit dem Harz vertreten um die Europawahl vorzubereiten.

Mehr demnächst auf einer Extraseite


 

Ausnahmsweise schon am letzten Sonntag im September fand der Friedensweg der BI OFFENe HEIDe statt, der ansonsten regelmäßig am 1. Sonntag im Monat seinen Platz hat. Grund war der Tag der Regionen, der unter dem Motto „Weil Heimat lebendig ist“ landesweit begangen wurde. Bereits zum 16. Mal führte der Förderverein Naturpark Colbitz-Letzlinger Heide e. V dazu auch ein Hoffest in Lindhorst durch. Die Bürgerinitiative OFFENe HEIDe war wie immer dabei. Unmittelbar neben dem Stand der BI hatte Bernd Luge seine Fotoausstellung „Lindenblätter – Herbst im Lindenwald“ präsentiert. Zahlreiche Besucher des Hoffestes nahmen sich die Zeit und erfreuten sich an den schönen Naturbildern einer friedlichen Heide. 

Musikalisch untermalt wurde das Hoffest von der Gruppe "Spätlese" aus Thüringen und von DJ Helge Krüger. Für das leibliche Wohl sorgten u.a. die Mühlenbäckerei Düsedau, Jörg Lauenroth-Mago mit seinen Rinderwürstchen und Steaks, die Freiwilligen Feuerwehr Lindhorst mit Erbsensuppe und Würstchen, der NABU Ohrekreis mit Saftpresse, der Ziegenhof Warnke aus Lindau (Anhalt) und Völkes Hofladen aus Magdeburg. Auch für unsere Kleinen gab es genügend Abwechslung mit einer Hüpfburg und einer Bastelstraße betreut durch das Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt. Am frühen Nachmittag gab es dann eine kleine interessante Wanderung um die Ortschaft Lindhorst mit fachlichem Hintergrundwissen des Geologen Nils Rosenthal aus dem Jerichower Land. An Haltepunkten wurde die geologische Geschichte der Colbitz Letzlinger Heide erzählt. Die Gestaltung der Landschaft durch den Druck des Eises und der lange Weg der Steine aus Skandinavien während der Eiszeit zu uns. Ihre spätere Verwendung im Hausbau oder als Kopfsteinpflaster auf den Straßen. Der Gedanke des Naturparks und der ökologischen Nutzung der Landschaft unterstrich immer wieder die kleinen Vorträge vor Ort. 

 

 

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkrieges gedachte DIE LINKE in der Börde am Montag, dem 8. Mai, der Millionen Opfer des Nationalsozialismus mit Kranzniederlegungen an verschiedenen Orten des Landkreises Börde.

In der Kreisstadt Haldensleben sprach der Kreisvorsitzende während der Gedenkfeier zu den TeilnehmerInnen:

"... dieser Tag der Befreiung vom Faschismus, dieser 8. Mai als historisches Datum, darf nie in Vergessenheit geraten.

Er sollte es schon deshalb nicht, weil die Kriegsgefahr nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Gestalt des Kalten Krieges immer über uns schwebte und nach Beendigung des Kalten Krieges ist die Gefahr nicht gebannt.

Im Gegenteil, Berichte von kriegerischen Auseinandersetzungen dominieren täglich unsere Nachrichten  - und die deutschen Bundeswehrsoldaten mischen vielerorts mit.

Krieg schafft Flüchtlinge und das beste Mittel gegen Flucht ist Fluchtursachen, also den Krieg, zu bekämpfen – für Frieden zu sorgen!

Frieden erreichen wir nicht mitbewaffneten Auslandseinsätzen – sondern mit friedlicher Unterstützung, mit Hilfe zur Selbsthilfe

Frieden erreichen wir nicht mit Waffenexporten und höheren Militärausgaben, sondern mit dem Stopp von Waffenexporten und Investitionen in die Zukunft wie Jugend und Bildung

Frieden erreichen wir nicht durch Ausgrenzung fremder Kulturen, sondern nur durch ein friedliches Miteinander.

Frieden wird uns nicht geschenkt, wir müssen täglich darum kämpfen. Das wollen wir und deshalb werden wir auch diesen 8.Mai weiterhin als Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus begehen und an die unmenschlichen Folgen von Krieg und Vertreibung erinnern."

 

 

Ostermontag war OSTERMARSCH

2. April, fünf vor zwölf, Letzlingen Markt

Mit knapp 400 kamen fast doppelt so viele TeilnehmerInnen wie von den Veranstaltern geplant zum diesjährigen Ostermarsch der BI OFFENe HEIDe. Der Markt in Letzlingen war gut gefüllt mit Angeboten von Regionalen Versorgern und Initiativen sowie den Besuchern des Marsches. Auf der Bühne gab es nach dem 5 km Marsch zur Grenze des Gefechtsübungsplatzes und zurück ein Konzert der Gruppe "Grenzgänger" aus Bremen. Zu den Teilnehmern Sprach Wolfgang Gehrcke von den LINKEN  

 Der Kreisvorstand hat auf seiner Sitzung Anfang März einstimmig beschlossen

  1. Den Aufruf der BI Offene Heide zum Ostermarsch zu unterstützen
  2. Die Mitglieder des Kreisverbandes aufzurufen, sich aktiv daran zu beteiligen
  3. Die Organisation des Ostermarsches auch finanziell zu unterstützen 
 

Landratswahlen 2018

Am 18. März 2018 waren die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Börde zur Wahl einer neuen Landrätin aufgerufen. Im Ergebnis stehen die Kandidaten von CDU und SPD in der Stichwahl am 8. April. DIE LINKE in der Börde wäre mit ihrer Kandidatin Doreen Hildebrandt auch gern dabei, hat aber mit dem 3. Platz auch ein beachtliches Ergebnis erzielt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern und versichern: Wir bleiben die soziale Alternative. 

Das Gesamtergebnis spiegelt die derzeitige politische Lage im Landkreis wider. Über viele Jahre hinweg dominiert die CDU den ländlich geprägten Raum.
Die SPD ist im Bereich Oschersleben / Wanzleben immer noch eine Größe. Hier war bis zur Kreisfusion für die SPD lange Zeit ein Landrat im Amt.
Die FDP ist im Osten keine Größe, was sich auch in der Bürgermeisterwahl am gleichen Tag in Barleben zeigte. Hier wird es eine Stichwahl geben ohne den Amtsinhaber aus der FDP. 

Dann gibt es noch die Wählerinnen und Wähler, die von allen Parteien nichts wissen wollen. Der größte Teil davon blieb zu Hause und wählte gar nicht. Das ist der Demokratie aber nicht unbedingt förderlich.

Ein kleinerer Teil entschied sich für eine parteiunabhängige Kandidatin z.T. ohne sie zu kennen  oder für die AfD. Die Frage, warum das so ist, wird uns wohl noch länger beschäftigen.

Ergebnisse im Detail hier

 

Wahl einer Landrätin 2018

Auf einem eigens für die Nominierung einer Kandidatin einberufenen Kreisparteitag am 16. Dezember 2017 nominierten die Genossinnen Doreen Hildebrandt als Kandidatin der LINKEN für die Wahl einer Landrätin im Landkreis Börde am 18.März 2018.

Dabei erhielt Doreen Hildebrandt 41 der abgegebenen 41 Stimmen. Der Parteitag folgte somit einstimmig dem Vorschlag des Kreisvorstandes.

Der Kreisvorstand der LINKEN in der Börde hatte sich bereits auf seiner Sitzung am Montag 13.11. 2017, dazu verständigt, Doreen Hildebrandt als Kandidatin für die Wahl 2018 zur Landrätin des Landkreises Börde vorzuschlagen und zu unterstützen.

Mit Doreen Hildebrandt geht eine junge und doch erfahrene Frau für die LINKE in den Wahlkampf um die Führung im Landkreis.

Die 44-jährige Diplom Verwaltungswirtin ist seit 2016 Landtagsabgeordnete.

Zuvor war sie 16 Jahre als Berufsberaterin in der Arbeitsagentur tätig und hatte dort hauptsächlich mit jungen Leuten und Auszubildenden zu tun.

Bis 2009 gehörte sie dem Kreistag an. bis 2016 war sie als Vertreterin der Arbeitsagentur beratendes Mitglied des Jugendhilfeausschusses.

Parteiintern ist Doreen kein unbeschriebenes Blatt. Sowohl auf Landes- wie auch auf Kreisebene ist sie Stellvertreterin der Vorsitzenden.  mehr. . . 

 

Neuer Kreisvorstand gewählt

1. Tagung des 6. Kreisparteitages

Am 4.11.2017 wählten wir in Klein Wanzleben einen neuen Kreisvorstand. Zum Vorsitzenden wurde Klaus Czernitzki, der hier die Glückwünsche von Dagmar Müller von der Wahlkommission erhält,  mit 86 % wieder gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Doreen Hildebrandt und Gudrun Tiedge bestätigt. Das Amt des Schatzmeisters übernahm neu Wilfried Futh, den die Versammlung mit 100 % wählte. Insgesamt wurde der Kreisvorstand in einer Stärke von 14 Mitgliedern gewählt. Damit ist der aktuelle Vorstand um 2 Mitglieder schlanker geworden. Die Genossinnen waren sich einig darin, dass diese Größe für unseren Kreisverband völlig ausreichend ist. 

Weitere Infos und Bilder gibt es hier

 

Haldensleben, Ritterstraße 1,

Tel.: 03904 72 434 22

aus dem 15 Punkte Sofortprogramm