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Für ein gutes Leben in der Börde

Am Samstag, den 12.11.2022,  trafen sich die Mitglieder des Kreisverbandes der Partei zu einem Kreisparteitag.

Im Aquarell der Seniorenhilfe Haldensleben bestimmten die Teilnehmer/-innen ihre Delegierten zum Landesparteitag der Jahre 2023 / 2024.

Im Mittelpunkt der Diskussionen stand an diesem Tag der Austausch zum Beschlussentwurf „Für ein gutes Leben in der Börde“.
Als LINKE sind wir damit einen ersten Schritt in Richtung Kommunalwahlen 2024 gegangen. Einleitend hierzu hatte unsere Kreisvorsitzende, Doreen Hildebrandt , die im Herbst durchgeführte Mitgliederbefragung ausgewertet und die meist benannten Schwerpunkte herausgearbeitet. Mehr Informationen zum Kreisparteitag gibt es demnächst hier ... .
 


 

350. Friedensweg November 2022

Knapp über 50 Menschen kamen zum Jubiläum zusammen. Der 350. Friedensweg fand genau an der Stelle statt, wo am 1. August 1993 sich Menschen auf den ersten Friedensweg begaben, an der Barriere Zienau. 
Durch alle Redebeiträge hindurch kam die große Bewunderung für die Ausdauer der OFFENen HEIDe zum Ausdruck. Wo gibt es sonst eine Initiative mit solch langem Atem? Ist ein solches Jubiläeum nun Grund zur Freude, einerseits schon, aber andererseits stimmt es bedenklich, dass sich nach 350 Friedenswegen noch immer nichts getan hat mit dem Hauptanliegen der OFFENen HEIDe, der ausschließlich zivilen Nutzung des Gebiets.
Tobias Pflüger schilderte sein Entsetzen über die Ereignisse des 24. Februar 2022, dem Beginn des Krieges und des 27. Februars 2022, der Sondersitzung des Deutschen Bundestages. Aus seiner Zeit als Abgeordneter der Linken im Europaparlament und des Bundestages erkannte er alte Vorhaben der Bundesregierungen, die sich vor dem 24. Februar 2022 nicht verwirklichen ließen und so nun als Antwort auf den Krieg in der Ukraine deklariert wurden. Die 100 Milliarden € für die Bundeswehr sind Sonderschulden, kein Sondervermögen. Natürlich gibt es dadurch Einschränkungen im Sozialbereich. Mit der Anschaffung des Kampfbombers F35 wird die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik weiter ausgebaut. Hier auf dem Truppenübungsplatz werden eindeutig Angriffsszenarien geübt.
Auch die Kultur kam zum 350. Friedensweg nicht zu kurz. Die Literatur, indem David Schließing Texte von Rosa Ausländer vortrug, Dabei wurde er begleitet von Musik, indem ihn Jerzy Bojanowski an Klarinette und Tasteninstrument begleitete. 
Nach dem Demonstrationszug auf der B 71 wurde das beim 200. Friedensweg angelegte Steinbiotop ergänzt. Aus dem Wendland kam eine extra Torte zum 350. Friedensweg. Zum Ausklang des Friedenswege gab es noch Gelegenheit zu Gesprächen.

Friedensweg September

Für den 348. Friedensweg wurde ein Treffpunkt im Nordosten der Colbitz-Letzlinger Heide ausgewählt und zwar in Brunkau. Bei spätsommerlichem Wetter fanden sich etwa 30 Menschen ein.

In seinem Beitrag zum Auftakt der Kundgebung brachte Dr. Hagen Kühn von der AG Frieden der Hochschule Magdeburg-Stendal die ökonomischen Folgen der Boykottpolitik der Bundesregierung zur Sprache. Russland als größtes Flächenland verfügt über ausreichend Rohstoffe und knüpft schon neue Allianzen z.B. mit China. Also halten sie die Folgen dort in Grenzen. Die Industrie hierzulande deckt ihren Energiebedarf zu 30 % aus Erdgas. Geschäftsmodell sind billige Rohstoffe und ein teurer Verkauf von qualitativ hochwertigen Produkten. Die Preistreiberei wird zu sozialen Verwerfungen führen. Diese führen zu Protesten. Es bleibt zu hoffen, dass diese Proteste nicht nach rechts ausschlagen, wenn Ersatzfeinde für diese Proteste gesucht werden.

Neben dem 83. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September gab es noch einen weiteren Jahrestag zu beachten: Am Tag des Friedensweges jährte sich zum 13. Mal der Angriff auf den Tanklastzug bei Kunduz, für den der damalige Oberst der Bundeswehr Georg Klein verantwortlich war. Obwohl ein Gutachten, welches dem Bundestag vorlag, hier eindeutig ein Kriegsverbrechen sah, wurde Georg Klein nicht zur Verantwortung gezogen.

Stattdessen wurde er zum General befördert. Andererseits enden unsere Aufenthalte auf im Sperrgebiet immer „im Namen des Volkes“ mit Schuldsprüchen. Das ist für Malte Fröhlich ein Zeichen, dass es in der Bundesrepublik keine unabhängige Justiz gibt.

Zum Abschluss der Kundgebung zitierte Klaus Czernitzki noch das Gedicht „Kennst Du das Land, wo Kanonen blühn?“ von Erich Kästner.

https://www.lyrikline.org/de/gedichte/kennst-du-das-land-wo-die-kanonen-bluehn-14380

Dort, wo die Kanonen und anderes Kriegsgerät zum Blühen gebracht werden, war das Ziel des Friedensweges – der Truppenübungsplatz. Dort war der Wildschutzzaun bereits aufgehangen. Im Februar hatte die Bundeswehr noch erklärt, dass der Zaun erst aufgestellt wird, wenn die Afrikanische Schweinepest die Gegend erreicht hat. Jetzt steht der Zaun und es gibt keinen Verdachtsfall der Schweinepest. So viel zum Wahrheitsgehalt der Äußerungen der Bundeswehr. Wie bereits im Fall Georg Klein beansprucht die Bundeswehr für sich eine Sonderstellung. Begründet wird die Aufstellung des Zaunes damit, dass man sich die Sperrung des Truppenübungsplatzes nicht leisten könne. Im zivilen Bereich gibt es keine Sonderrechte, da müssen Bauern den Verlust ihrer Bestände in Kauf nehmen, wenn eine Infektion vorliegt.

Friedensweg August

Auch im Sommermonat August trafen sich die Friedensaktivisten zu ihrem monatlichem Friedensweg. Der inzwischen 347. Friedensweg führte einen Tag nach dem 77. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima nach Born, am  süd-westlichem Rand der Colbitz Letzlinger Heide.  Dazu fanden sich trotz der Urlaubszeit etwa 35 Menschen vom Harz bis Wendland ein. So lag es auf der Hand, dass das Thema Atomwaffen im Zentrum der Beiträge war. Martin Nesemann von anti atom aktuell e. V. beleuchtete die neuen Sicherheitsinteressen. Alle Atomwaffen, wie auch Kriegswaffen überhaupt sind zu ächten. Ein begrenzter Atomkrieg ist eine Illusion. Nach der Blockkonfrontation wurden die Bestände an Atomwaffen auf deutschem Boden reduziert. Es lagern aber immer noch welche in Büchel. Anstatt die Bestände zu reduzieren, werden die Atomwaffen modernisiert. Aber auch zivile Anlagen wie Atomkraftwerke können zur Atomwaffe werden. Das zeigen gerade die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Das Atomkraftwerk in der Nähe von Magdeburgs Partnerstadt Saporischschja ist umkämpft. Es ist nicht auszuschließen, dass das Kraftwerk Schaden nimmt. Siehe Beitrag.

Weitere Redner*Innen verwiesen darauf, dass keinesfalls die NATO bei aller Ächtung des Ukrainekrieges eine Friedensmacht ist.

Es wurde ein Bericht vom Friedensfestival Pax Terra Musica Ende Juli und eine Vorschau auf das Magdeburger Friedensfestival Anfang September gegeben.

KLiPP & KLAR

Liebe Leserinnen und Leser,
der Krieg in der Ukraine, stei-gende Energie- und Lebensmittelkosten, Corona und anhaltende Dürren setzen allen arg zu. Während Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, Studierende und Rentner:innen immer weniger im Geldbeutel haben, streichen einige Konzerne enorme Gewinne ein. Das ist inakzeptabel! Wir wollen die Krisengewinner zur Kasse bitten und an den gesellschaftlichen Kosten der Krise beteiligen. 
In Sachsen-Anhalt ist jedes vierte Kind armutsbetro˜en. Ihnen könnte mit diesem Geld eine Kindergrundsicherung gezahlt werden. Mit dem Geld könnte der ÖPNV nach Ablauf des 9-Euro-Tickets preiswert bleiben. Mit diesem Geld könnten wir Krankenhäuser in staatliche Hand zurückholen und Pflegekräfte besser bezahlen.Die Liste der Probleme ist lang – aber die Fraktion DIE LINKE geht sie an! Wir sind auch für Sie ansprechbar.
Ich wünsche Ihnen einen schö-nen Sommer,
Ihre Eva von Angern

Friedensweg Juli 2022

Bei heißen sommerlichen Temperaturen trafen sich die Aktivisten der BI OFFENe HEIDe im Bördedorf Samswegen zu ihrem 346 Friedensweg.
Schwerpunkt auf der Kundgebung war der Krieg Russlands gegen die Ukraine und Berichte von der Friedensdemo in Berlin am Tag zuvor.

Im Anschluss ging es auf den Friedensweg ca. 2 km Richtung Ohre, wo schon ein Floß auf uns wartete-

Jugendweihe

Neun Feierstunden für über 200 Jugendliche waren an den Wochenenden im Juni 2022 das Programm für Guido Henke (MdL) Seine Aufgabe, die Festrede.  Doch nicht nur Reden wurden gehalten. Nach der letzten Jugendweihe übergab Guido Henke auch noch einen Scheck an den Jugendweiheverein. Der wird sicher damit schon die Feiern für das nächste Jahr planen.

Unsere Delegation aus Sachsen Anhalt beim Bundesparteitag Ende Juni in Erfurt

Videobericht vom 345 Friedensweg

Friedensweg Magdeburg 4. Juni 2022

8. Mai 2022

Gedenken der Opfer von Faschismus und Krieg

Die Völker der Sowjetunion trugen mit 27 Millionen Toten die Hauptlast an Deutschlands Vernichtungskrieg und hatten den größten Anteil an dessen Niederschlagung. Dafür empfinden wir tiefe Dankbarkeit. Nie wieder Krieg! Das Gedenken der Opfer des 2. Weltkrieges hat im Jahr 2022, dem Jahr des Krieges Russlands gegen die Ukraine eine besondere Bedeutung. Welche Gründe Russland auch immer in Erwägung zieht, sie können einen Krieg und das Morden  nicht rechtfertigen. NIE wieder Krieg, NIE wieder Faschismus! in Hadmersleben, Haldensleben und Wolmirstedt besuchten unsere Genossinnen und Genossen Gedenkstätten und gedachten in angemessener Weise mit Blumen und gestecken.

Enlich wieder Mai Feier

Nach zwei Jahren Corona bedingter Pause, konnte die traditionelle 1. Mai Feier vom DGB, der IG BAU gemeinsam mit der LINKEN Börde endlich wieder stattfinden.

In der Waldschänke im Oschersleber Wiesenpark kamen ca. 250 Bürgerinnen und Bürger zusammen und hatten Freude am abwechslungsreichen Kulturprogramm. Weiter lesen . . . 

Ostermarsch 2022 - Wir waren dabei

Die BI OFFENe HEIDe rief zum Ostermarsch am Ostermontag in Dolle auf. Über 300 TeilnehmerInnen folgten dem Ruf und bekundeten in vielfältiger Form ihren Willen zum Frieden.
Selbstverständlich für viele Genossinnen und Genossen aus unserem Kreisverband, dass auch wir dabei waren.

Gesamtmitgliederversammlung

Die Kreisverbände Börde, Salzwedel und Stendal bilden einen gemeinsamen Delegiertenwahlkreis zur Wahl der Delegierten für den Bundesparteitag. Die dazu notwendige Versammlung fand am 19. März in Gardelegen, OT Kloster Nuendorf statt. 

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Russland muss die Kampfhandlungen sofort einstellen

Zum Angriff Russlands auf die Ukraine erklären die Parteivorsitzenden der Partei DIE LINKE, Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler und die Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Bundestag Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch:

Die Bombenangriffe und der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sind eine neue Stufe der Aggression durch Putin, die wir auf das Schärfste verurteilen.
Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Russland muss die Kampfhandlungen sofort einstellen, einem Waffenstillstand zustimmen und an den Verhandlungstisch zurückkehren. 
Dies ist die gefährlichste Situation für den Frieden in Europa seit Jahrzehnten.
Die Bundesregierung muss alles Mögliche tun, um eine Eskalationsspirale mit unbekanntem Ende zu verhindern. Eine Sonder-Konferenz der UN unter Einbeziehung Russlands, der Ukraine und aller Nachbarstaaten könnte den Weg an den Verhandlungstisch ermöglichen. 
Die Nachbarstaaten dürfen bei der Aufnahme von Geflüchteten nicht alleine gelassen werden. 
Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich an den zahlreichen Kundgebungen für den Frieden, einen Waffenstillstand und Abrüstung zu beteiligen!

Neuer Ansprechpartner für Verkehrswachten

v.l.n.r.: Geschäftsführer Jens Sondershausen, Vorsitzender Wulf Hoffmann, Guido Henke (MdL) , Doreen Hildebrandt (ehm. MdL) Präsident Erich Thiede
Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Jens Sondershausen, Vorsitzender Wulf Hoffmann, Guido Henke (MdL) , Doreen Hildebrandt (ehm. MdL) Präsident Erich Thiede

Neuer Ansprechpartner der LINKEN Landtagsfraktion für die Verkehrswachten im Land ist Guido Henke. Er ist jetzt alleiniger Verantwortlicher auch für Verkehrssicherheit und führte zur "Aufgabenübergabe / Übernahme" ein konstruktives Gespräch gemeinsam mit der vorher zuständigen Doreen Hildebrandt, die nicht wieder in den Landtag eingezogen ist sowie Vertretern der Verkehrswacht. weiter . . .